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Archive for Juni 2009

Och ja, kommt, es ist Sonntag, Jacko ist tot, da darf man schon mal gepflegten Kitsch mögen. Und außerdem wollte ich nicht der 786. Blogger sein, der „Thriller“ postet und dabei erklärt, wie wichtig „Thriller“ für die Entwicklung von Videos war (war es natürlich). Und die Nummer hier mochte ich wirklich immer, schon alleine deswegen, weil es nach „Hey Jude“ nach meinem Wissen erst das zweite Mal war, dass ein relativ langer Song ohne echten Refrain durch die Welt lief. Und außerdem hat Jackson ja recht, auch wenn das mal wieder einen Konflikt zwischen dem mir angeborenem Trotz und dem mir ebenfalls angeborenen latenten Gutmenschentum erzeugt. Im Zweifelsfall rede ich mich darauf raus, dass das Video produktionstechnisch mindestens so spektakulär wie „Thriller“ ist.

Schade, dass Jackson am Ende nur noch eine untote Witzfigur war.

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Blauschwarzklar

Gerade Moby laufen lassen, dann an ein Bild auf der Festplatte gedacht, dass ich die Tage mal gemacht habe — und für passend zu Musik und Stimmung befunden habe.

Heute abend nach Bregenz. Mal sehen, ob sich ein erster Videotest mit dem neuen iPhone machen lässt.

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Moby

Wait for me.

Ganz, ganz große Platte.

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Der Tag

Ich mag deine Art zu schreiben, ich mag deine unangestrengte Ironie, sagt der berühmte Schriftsteller, gibt mir einen seiner Texte zum Bearbeiten, murmelt „du machst das schon“. Und ich schwebe für einen Moment einen halben Meter höher und würde ihn auch küssen, wenn ich Männer küssen würde. Mach´ ich aber nicht. Dafür gehe ich in seinen Film im August, obwohl ich eigentlich gar nicht wollte. Aber ich fühl mich jetzt quasi verpflichtet und wahrscheinlich ist der Film ja auch lustig.

***

Sag mir keiner mehr was gegen Sampler. Klar kannte ich auch vorher schon jeden Titel, der auf „Let it roll“ von George Harrison drauf ist, aber erst seitdem ist mir mal wieder klar, warum er der unterschätzte Beatle war. Nicht diesen Mörder-Output wie Lennon/McCartney, aber ein paar wirklich große Songs. Nein, keine Sorge, jetzt kommt nicht die Eloge auf „Something“ oder „Here comes the sun“. Mein definitiver Favorit ist das hier:

Schon alleine wegen der Zeilen:

Day turned black, sky ripped apart

Rained for a year ‚til it dampened my heart

Cracks and leaks

The floorboards caught rot

About to go down

I had almost forgot.

All I got to do is to love you

All I got to be is, be happy

All it’s got to take is some warmth to make it

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Montag Termin mit der Kanzlerin. Ja, ich bin nervös. Sogar in meinem Alter noch.

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Churchill

Grade bei Twitter gelesen und für gut befunden:

Finding yourself surrounded by people who just don’t get it? Remind old Winston Churchill: ‚Never, never, never, never give up.‘

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Ein paar Variationen über den besten Satz, den ich diese Woche gelesen habe: Es war nicht alles schlecht in der SPD.

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Ohja, es ist Zeitenwende. Muss ja nicht alles schlecht gewesen sein früher, aber es wird Zeit, ein paar Dinge auf den Kopf zu stellen. Gute Gelegenheit gerade.  Man müsste erstmal die ganzen Steinmeiers und Müntes in den Ruhestand befördern, weil sie immer noch vorgaukeln, es gäbe zu den Merkeleien und Westerwelles eine Alternative. Die sind sie natürlich nicht. Die wollen genauso das Netz mitzensieren wie Zensursula und sie sind so doof, dass sie meinen, mit irgendwelchen staatlich alimentierten Rettungen von Arcandor könne man irgendwas gewinnen. Wie erklärt man dann denn den Pleitebankern von der IKB, die mal wieder sieben neue Staatsmilliarden angefordert hat, dass man sie hängen lassen will? Und wie soll das mit diesem System eigentlich weitergehen? Wird jetzt jeder, der laut genug plärrt,  von Staats wegen gerettet? Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren — und das alles gerade nach Interessenlage? Komische Idee.

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In meinem angestammten Beruf gehen übrigens auch gerade etliche den Bach hinunter, die dachten, sie seien unverzichtbar. Systemrelevant sozusagen. Systemtelevanz ist irgendwie obsolet, wenn das ganze System an Relevanz verliert.

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Auch ne Art von Veränderung: Das iPhone 3G S ist da und es ist gut. Ist das jetzt ein Widerspruch, bankenhasserische Geisteshaltungen einzunehmen und mit einem Deluxe-Smartphone rumzutelefonieren? Ist es. Aber ich mag mich nach gefühlten 20 Jahren neoliberaler Gesinnungsdiktatur nicht wieder der Obrigkeit der Latzhose aussetzen. Das verbietet alleine schon der mir angeborene Trotz.

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Bild der Woche — hier an dieser Stelle hat sich schon lange nichts mehr verändert:

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Wieder was gelernt

Also gut, natürlich hätte ich das früher auch schon kapieren können. Aber richtig verstanden habe ich das jetzt erst: Man muss, wenn man irgendwas erreichen will, eine gewisse Hartnäckigkeit entwickeln. Gut, andere werden das vielleicht lästig nennen und der eine oder andere, den ich in den vergangenen Wochen im Schwitzkasten hatte, wird auch schon mal den Gedanken an „stalking“ gehabt haben. Aber, suprise, surprise: Es hilft. Ein paar von den Großmäulern sind jetzt nicht mehr ganz so großmäulig. Prima.

Das lässt mir sogar ein wenig Luft zum Sortieren der Datenbanken (was dringend nötig ist). Bei dem hier dachte ich mir, das schaut aus, als wenn der Baum einen Fuß in den Bayerischen Wald gesetzt hätte.

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