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Archive for April 2009

Soundtrack of my life

Herzogspitalstraße >> Sonnenstraße >> Leopoldstraße >> Schwabing/Ungererstraße>>FS Landstraße >> Fenster auf, Musik laut an. Frühling/Sommer 2000, im dunkelblauen BMW.

(The Dandy Warhols, Bohemian like you)

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Natürlich bin ich mit allem mal wieder viel zu spät dran. Herr A. beispielsweise hatte Geburtstag, ich hab´ihn bei Skype gesucht, nicht gefunden – und dann nahm mal wieder alles so sehr seinen Lauf, dass ich zu nix mehr gekommen bin. Hey, alter Sack, wenn du das liest, alles Gute noch zum (hmpf) Geburtstag. Wir müssten mal wieder einen Abend Stage fright spielen. Oder so. Ach, und was ich noch fragen wollte: Warum hast du eigentlich keine grauen Haare?

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Es gibt Leute, die können schreiben wie die Berserker. Ich bewundere die ja irgendwie. So einen Mega-Output bekomme ich einfach nicht hin; es gibt Tage, an denen ich einfach froh bin, keine Tastatur sehen zu müssen. Und außerdem ist da noch dieses blöde Ding namens Twitter, wo man viel schneller und unmitelbarer mal eben einen Satz raushauen kann. Die sind dann nicht immer intelligenter, aber trotzdem. Wenn ich was in einer Kurzversion weg habe, habe ich danach zunehmend weniger Lust, das Ganze dann nochmal in Lang zu formulieren.

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Es muss wohl tatsächlich so sein, dass ich alt werde. Meine letzten Einkäufe bei iTunes waren jedenfalls nicht unbedingt die von hoffnungsvollen Nachwuchstalenten: Springsteen, PSB, Depeche Mode, Bob Dylan, U2. Eigentlich, wenn man Dylan und PSB mal weglässt, eine ziemlich gruselige Auflistung. Gleichzeitig hat mir ein ziemlich jünger Hüpfer mal ein paar Files gesendest von Dingen, die ich angeblich unbedingt mal hören müsste. Ich glaube aber inzwischen nicht mehr, dass ich das muss. Die Musik klang ziemlich nach jungen Männern mit Ziegenbärten, schlecht sitzenden Jeans und Samba-Turnschuhen von Adias (wahlweise gehen auch: Chucks. Oder Flipflops.). Davon abgesehen, dass die älteren Herrschaften durch die Bank nochmal richtig gute Platten gemacht haben, sieht man mal von Depeche Mode ab. Das klingt das Album so, wie alle seit dem seligen „Violator“ klangen: Atemberaubend gutes Intro-Stück, zwei Stücke mit Radioqualitäten, ein Geheimtipp, der erst nach dem dritten Hören wirkt. Und der Rest? Braucht kein Mensch.

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Einkaufszettel für den Mai: ´ne Nikon unbestimmten Typs, FLIP HD Mino.

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Österreich

Mit Östereich habe ich eine kleine Macke. Eigentlich ist das ja für mich kein richtiges Ausland, in 20 Minuten bin ich über der Grenze. Trotzdem freue ich mich jedesmal ganz unglaublich, wenn ich nach Österreich komme und aktuell könnte ich mir irgendwie sogar gut vorstellen, dorthin „auszuwandern“ (naja, soweit man bei Österreich von Auswandern sprechen kann.)

Nur mit dem Dialekt, das muss ich noch in den Griff bekommen. Bei Männern klingt er irgendwie servil, ein wenig bräsig. Spricht mich eine Frau auf österreichisch an, hat das auf mich in etwa die selbe Wirkung wie auf andere ein Porno. Das spricht irgendwie gegen einen Umzug nach Tu felix Austria.

Egal. Man stellt sich einfach auf einen kleinen Berg, schaut rüber ins benachbarte Passau, wüsste, dass man ja gleich wieder drüben ist – und denkt sich: Aus der Ferne sieht Deutschland gar nicht schlecht aus, zumal wenn es Bayern ist. Noch dazu bei einem Wetter wie heute.

(Kleiner Tipp für den Videoklick: Die HQ-Funktion, es sieht dann sofort deutlich besser aus. Ist in HD gedreht.)

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Soundtrack of my life (2)

Himmelblau (Die Ärzte).

Ein Paket Optimismus für alle Lagen, selbst dann, wenn anscheinend gar nichts mehr geht.

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Mensch, FC Bayern: Da lasst ihr Ottl und Lell und das Jahrhunderttalent Breno gegen Henry, Messi und Eto´o auflaufen und der Klinsmann soll dann dran schuld sein, dass ihr ne Packung bekommt. Persönlich wäre ich ja eher dafür, mal die Vorstandsetage zu entrümpeln, weil ihr, vom grandiosen Ribéry mal abgesehen, wirklich kaum etwas gekauft habt, was für euren wie immer topelitären, internationalen Anspruch ausreicht. Klose vielleicht noch, an guten Tagen, Lahm sowieso und Schweini wird evtl. auch mal noch einer. Aber sonst? Van Bommel, Podolski? Ich find´s schade um Klinsi, auf der anderen Seite: Der soll mal seine Fähigkeiten nicht bei einem notorisch aufgeregten Klub verschwenden, der Trainer sogar dann feuert, wenn sie ein Doppel-Double gewinnen.

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Seit drei Monaten kämpfe ich jetzt gegen das Chaos, das mir der Ex-Steuerberater hinterlassen hat. Vielen Dank auch. Almmählich Licht am Ende des Tunnels, der Neue arbeitet sich ein – und ich, ja ich hab´inzwischen ein Steuerfachwissen, das für einen Laien vermutlich ganz beachtlich ist. Auch was wert.

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Lauter Interviewanfragen. Alle abgelehnt.

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Ich suche immer noch der passenden Kompaktamera. Schätze aber, ich werde die Neuausrichtung des Equiments nicht vor Mai hinbekommen. Jetzt stehen erst einmal wieder München und zwischendrin Stuttgart an. Und es ist schon wieder beine Sommer, verdammt noch mal. Kann nicht einer mal die Zeit aufhalten?

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Die Krise (2)

Was ich bei diesen ganzen Geschichten aus London nicht kapiert habe: Warum in aller Welt geht man bei diesen ganzen Plänen und Spielereien, mit denen man jetzt 5 Billionen raushaut, davon aus, dass es keine einzige Alternatve zum jetzigen System gibt? Muss man wirklich marode, verrottete, dummgierige Banken von ihren Schrottbilanzte freikaufen, nur damit sie danach wieder die Welt in den Würgegriff nehmen können? Muss man Banken verstaatlichen, um sie zu retten, anstatt sie einfach verrecken zu lassen? Und wenn man Banken wegen ihrer Bedeutung fürs System verstaatlicht, müsste man demnach nicht erst recht Energie- und Wasserverorger aus der Privatisierung rausnehmen?

Mein ja nur – ich versteh eh nix von Wirtschaft. Zumindest von diesen leicht pervertierten Formen nicht.

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iTunes ist manchmal ein schönes Spielzeug, vor allem, wenn man die Datenbank einigermaßen pflegt. Jedenfalls habe ich dem guten Ding jetzt einfach mal anhand verschiedener Kriterien gesagt, es solle mir eine Wiedergabeliste zusamenwerfen mit Titeln, die ich anscheinend mag. Interessanterweise ist tatsächlich ein Querschnitt rausgekommen von Dingen, die mich die letzten Jahrzehnte begleitet haben.

88 Stücke, für die es immer irgendeine Erklärung, eine Assoziation, eine Erinnerung gibt.

Das erste kommt heute (nicht wundern, es ist alphabetisch und insofern nicht irgendwie wertig):

Die Ärzte, Lasse redn:

Ich mag die Ärzte seit den 80ern. Mal mehr, mal weniger. Die Nummer hier, einfach nur witzig. Und schließlich hat der Text für mich neuerdings ja auch noch ne nette Nebeherbedeutung:

Lass die Leute reden und lächle einfach mild,
Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.
Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,
aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!

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