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Archive for Januar 2009

Vinyl

ff

Wie man Franz Ferdinand auch hören kann. Bestimmt elitär und klanglich herausragend, abernach vier Tracks aufstehen und die Scheibe umdrehen?

(Danke an Herrn A.)

PS: Off topic: Nachdem twoday heute mal wieder down ist, bin ich umso zufriedener damit, zu wordpress gewechselt zu sein. Die Software und die Optionen, die man so hat, sind um Welten besser. Und Ausfall habe ich bisher auch noch keinen registriert.

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Kunsthochschulenpop

Großartig.

Für mich hat es bisher ja nur wenige Bands gegeben, bei denen ich auf was Neues richtig heftig gewartet habe. In den 80ern waren das mal Police, heute sind es Franz Ferdinand. Seit gestern und seit Ulysees weiß ich wieder warum. Größte Band der 2000er, ich bleib dabei.

Das stört mich nicht mal mehr meine aktuelle famose Erkältung.

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Amerika, du hast es besser. Man bekommt jedenfalls immer wieder Gänsehaut, wenn du dich mit allem Pathos selbst inszenierst. Und außerdem hast du einen Obama, der eigentlich noch gar nichts gemacht hat und bei dem ich mir dennoch sicher bin, heute eine Amtseinführung von jemandem gesehen zu haben, den wir später mal als „historisch“ bezeichnen werden (und nein, nicht wegen der Geschichte „erster farbiger Präsident“). Das Gefühl hatte ich bei Clinton auch schon, mein Gefühl sollte mich nicht trügen (scheiße, bin ich alt, ich kann mich noch sehr gut an Clintons Einführung erinnern). Großer Moment jedenfalls, als es hieß: Congratulations, Mr. President. Ich kann mich bei sowas immer freuen wie ein kleines Kind. Trotzdem packt mich dann auch wieder der Frust: Die haben Obama, wir haben Merkel. Oder den Amtsvorsteher Steinmeier, auch nicht besser. Tausche Aktentasche gegen Charisma und einen gescheiten Vornamen, euer Frank-Walter.

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Wirklich, ich finde Schweizer nett. Und ich freue mich, wenn ich sie im Portfolio habe, noch dazu die wichtigste Sendung im wichtigsten Sender (ok, das ist jetzt in der Schweiz nicht so schwer). Wenn der Mann nur nicht dauernd karikaturhaft schwyzerdütsch gesprochen hätte. Ich musste mir das lachen echt verbeißen und beinahe hätte ich auch noch gesagt, dass ich den Auftrag nur annehme, wenn die Schweizer uns Werner Vetterli zurückgeben und wieder bei Aktenzeichen XY einsteigen. Aber ich kann mich ja benehmen, gelegentlich wenigstens. Gruezi Schwyz, keine Ahnung, warum ich euch ausgerechnet jetzt an der Backe habe.

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Huch. Die größte Band der Neuzeit kommt übermorgen mit dem neuen Album (Tonight: Franz Ferdinand). Wunderbar, ich musste auch gerade mal knapp fünf Jahre drauf warten. Deswegen heute gleich noch vorbestellt bei iTunes: The Rifles, Glasvegas – und Bruce Springsteen (das war wohl der Obama-Einführung geschuldet). Dann teilte mir iTunes noch mit, dass ich mit einem Klick den DRM-Schutz von meinen bisherigen Einkäufen entfernen lassen könnte, für 30 Cent pro Song. Gesamtrechnung für die Updates: knapp 300 Euro. Dann mal nachgerechnet, was ich in den letzten beiden Jahren bei iTunes eingekauft haben muss und mir dann gedacht, dass es gut ist, dass ich Kunden wie die Schweizer habe. Himmel, davon zahlen andere ihre monatlichen Nebenkosten.

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Klar mag ich Schnee, so wie er heute kiloweise kam. Aber es war auch gleichbedeutend mit dem Abschied von den schönsten Wintertagen des Jahres; von klirrender Kälte, morgendlichen Schocks beim Laufen, strahlender Sonne und Natureis und Schlittschuhlaufen. Schade. Ich bin eigentlich ein ziemlicher Sommermensch, aber so wie der Winter die letzten drei Wochen war, könnte ich ihn noch lange vertragen. Gottseidank mit der D60 noch ein paar letzte Aufnahmen gemacht.

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Schauspieler

Sie kann: schauspielen, ernste Rollen, komische Rollen, tanzen, singen, gefühlte 17 Fremdsprachen, reiten und charmant sein. Ich glaube, ich muss ihr, mit der ich gestern einen amüsanten Nachmittag hatte, ziemlich viel Bewunderung zollen.

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Entenhausen bleibt stabil

Danach besitzen diese Institute „toxische Wertpapiere“ im Volumen von knapp unter 300 Milliarden Euro, von denen erst rund ein Viertel abgeschrieben wurde. Der Rest steht noch immer zu mittlerweile illusorischen Werten in den Büchern. Das Finanzministerium selbst geht davon aus, dass der gesamte deutsche Bankensektor Risikopapiere mit einer Summe von bis zu einer Billion Euro in den Büchern führt. (Spiegel Online)

Tja.

Entenhausen bleibt  stabil und um ein paar frierende Banker ist es auch nicht schade.

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Natürlich ist das, halbwegs streng genommen, alles nicht zum Lachen. Trotzdem kann man sich eine gewisse Schadenfreude, Häme und manchmal auch einfach nur ein befreites Lachen nicht verkneifen: Da erzählen Banker inzwischen seit rund einem Jahr wirklich ungestraft, dass alles halb so wild und die Krise demnächst vorbei sei (Ackermann), dass die Bank natürlich ganz ohne Staatshilfe auskomme (Ackermann), dass die Fusion, Achtung, mein Lieblingsbuzz, eine Win-Win-Situation sei (Blessing) und dass es eigentlich ganz gut gehe (alle bei HRE). Das stinknormale mittlere Management in jeder Mittelstandsklitsche wär schon längst gefeuert worden, Ackermann und Blessing machen (noch) weiter.

Man müsste mal einen ordentlichen Aufstand organisieren, sagt die Erbtante gerade eben am Telefon. Recht hat sie, auch wenn sie 68 ist und einen bayerischen Ministerpräsidenten in der Ahnengalerie hat (schon länger her, es war auch keiner aus der CSU). Der Gedanke, das verrottete System endgültig zu beseitigen, hat gerade etwas unheimlich Charmantes an sich.

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Eis

Abstecher zum nahegelegenen Schlossweiher, der komplett zu ist. Dann erkannt, warum wir in Bayern auf immer und ewig die Eishockey-Hochburg bleiben werden. Unfassbar, wie die Fünfjährigen schon (auf Natureis, das dann doch noch mal anspruchsvoller ist) eine irre Schlittschuhtechnik haben, rückwärts fahren und nebenher auch schon richtig klasse Schlagschüsse und Schlenzer loslassen. Jetzt ist mir zwar irre kalt, aber es war – unbeschreiblich. Morgen wieder, solange es noch Natureis gibt.

Geiles Ambiente zum Schlittschuhfahren übrigens. Mehr Winterbilder bei Flickr.

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