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Archive for September 2008

Tennis

Acht Jahre nicht mehr gespielt und jetzt wieder mittendrin – selten so viel Spaß gehabt. Auch wenn jetzt die Knochen weh tun wie sonst nur was und ich den linken Arm kaum mehr heben kann. Das war´s wert.

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Willkommen zurück…

…in der Heimat, Erwin. Schau mal, es gibt so schöne Dinge daheim in Niederbayern. Und manchmal erinnern sie optisch auch ein wenig an Christine Haderthauer; es wird dir also an nix fehlen.

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43 Prozent

Ich lach mich gerade weg. Tschüss, Beckstein, Pfiati Erwin. Danke für nichts.

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In meinem eigentlichen Hauptberuf waren das früher die großen Tage: Wahlen, da war alles gefordert. Schnelligkeit, analytisches Denken, politisches Hintergrundwissen – und die Fähigkeit, Dinge hinter den Kulissen zu antizipieren und einzuordnen; natürlich bitte alles erst nach 18 Uhr. Und bitte halbwegs objektiv.

Nach ich weiß nicht wie vielen Wahlen ist es inzwischen ziemlich angenehm, die heutigen Bayernwahlen aus gänzlich subjektiver Sicht zu sehen und ein paar Dinge sagen zu können, noch ehe es 18 Uhr ist.

Fürs erste: Die CSU erlebt heute ihren bittersten Tag seit Jahrzehnten. Die Umfragen und Prognosen sind in der Parteizentrale in der Nymphenburger Straße bekannt; dort verfügt man über ganz andere Daten als es Medien und Publikum tun. Dort wird man zur Stunde gerade auch schon beraten, wer wann wie die Niederlage erklären muss. Dass es eine Niederlage sein wird, ist unstrittig, in Nuancen ist noch unklar, wie groß sie ausfällt.

Fürs zweite: Dass wir hier in Bayern heute die CSU abfackeln, ist ein viel längerer Erosionsprozess als wie die meisten Kommentatoren, die allerdings auch außerhalb Bayerns sitzen, wahrhaben wollen. Dieser Tag heute ist nicht die verspätete Abrechnung mit Stoiber, die dummerweise Huber udn Beckstein abbekommen. Dieser Prozess begann schon viel früher, im erzkonservativen altbayerischen Herzland, in Passau, Regensburg, Straubing, wo man irgendwann in den 90ern begann, Menschen aus anderen Parteien an die Spitze der Städte zu wählen, um festzustellen, dass der Himmel davion nicht dunkler wird und die Welt auch nicht untergeht, wenn jemand außerhalb der CSU Oberbürgermeister ist. Im Gegenteil: Den meisten Städten tat das ganz gut und der CSU auch. Nie verkehrt, wenn man lernt, nicht alleine auf der Welt zu sein.

Für´s dritte: Der Bayer als solcher hatte schon immer seine Lust an der Anarchie, auch wenn´s keiner glaubt.

Für´s vierte: Der Bayer als solcher hätte gern ein gstandenes Mannsbild oder Weibsbild an seiner Spitze. Und nicht jemanden, der eine Pendlerpauschale abschafft und dann vehement gegen seinen eigenen Beschluss protestiert. Und auch nicht jemanden, der zuerst das vermeintlich schärfste Nichtrauchergesetz der Republik beschließt, um dann sechs Wochen später hilflos zurückzurudern. Man muss nicht mal Nichtraucher sein, um das ein wenig erbärmlich zu finden.

Für´s fünfte: Bisher ist die CSU immer gut gefahren, wenn sie dem Freistaat erklärte, für was Bayern in Zukunft stehen soll. Normalerweise mindestens immer an der Spitze von irgendwas, tendenziell etwas außerhalb Deutschlands, in jedem Fall aber immer als etwas ganz Besonderes. In keinem Fall aber für einen „Kreuzzug“ gegen eine 5-Prozent-Partei.

Für´s sechste: Man muss Bayern kennen und die CSU auch, um beide zusammen zäumen zu können. Christine Haderthauer ist zwar Generalsekretärin, kennt aber weder das eine noch das andere. Dass die Frau völlig frei von Selbstzweifeln ist, kommt erschwerend hinzu. Die Kampagne, die sicn Frau Haderthauer ausgedacht hat, könnte von einer drittklassigen Agentur einer Kleinstadt in Mittelfranken stammen; die Plakate mache ich in drei Minuten in Photoshop besser und selbst voltrunken würde ich nicht auf die Idee kommen, einen Claim wie „Sommer, Sonne, CSU“ zu plakatieren.

Für´s siebte: Erst den Edi abschießen und dann nicht erklären, warum eigentlich und stattdessen einfach weiterzumachen wie unter Edi nur eben ohne Edi – das kann man nicht mal mehr einem Einödbauern in Niederbayern erklären.

Für´s achte: S´wird eh Zeit.

Für´s Neunte: Markus Söder.

Und für´s Zehnte und damit z´letzt: Die CSU bleibt ja ohnedies an der Regierung. Umso schöner, wenn man ihr schmerzvoll eine reinzimmern kann, ohne gleich den Freistaat zu rebellieren. Ganz davon abgesehen sind Menschen wie der Daxenberger Sepp eh bayerischer als die ganze CSU zusammen. Bürgermeister in Waging am See, ein Bär von einem Mann, zweimal Krebs gehabt, zweimal gewonnen. Erster grüner Bürgermeister Bayerns und nach dem heutigen Abend (da bin ich  mir sicher) auch Mitglied des Landtags.

Meine Prognose: 48 Prozent, Huber hält sich noch zwei Wochen, Beckstein macht in einem Jahr Platz für (tja, leider) Söder.

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Gestern im Zug

„500 Millionen homm de Deppn vo da Landesbank no dene von Liimänn gschickt.“

„Hot dös da Huawa überwiesn?“

„Jo, freili. Der is ja da Chef vo dera Bank. Den wähl i fei nimma am Sunntag“.

„I aa ned.“

(Ich freu mich, wenn die CSU am Sonntag ordentlich eine draufbekommt. Ich weiß nur nicht, ob man sich die Sache mit dem Wahlrecht für alle nicht nochmal überlegen sollte.)

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Raubtierkapitalismus

Der Raubtierkapitalismus frisst sich gerade selbst. Sich, seine Kinder, seine Künder, seine Derivate, seine Short-Seller. Kein schlechter Gedanke. Und immerhin, wir waren dabei, so wie damals bei der DDR, die es auch nicht glauben wollte, bis sie sich plötzlich selbst auflöste. Eine Bank geht nicht pleite, hatten die Ackermänner dieser Welt immer beruhigt. Doch, gehen sie, und das ganze verrottete System gleich hinterher.

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High hopes

Eigentlich sollte hier die funkelnde, brilliante Version von „Echoes“ stehen, jener irrsinigen Quintessenz der unfassbaren Pink Floyd, die David Gilmour in Danzig zusammen mit Rick Wright eingespielt hat. Aber das passte nicht auf YouTube. Sind ja auch 25 MInuten. Stattdessen „High Hopes“, programmatischer Titel fürs ganze Leben. Wen das kalt lasst, der hat kein Herz mehr. Rick Wright ist leider seit einer Woche tot, weswegen wir das Monster Pink Floyd leider beerdigen müssen. Unglaubliche Musik war´s trotzdem. Und „Live in Gdansk“ ist seit heute eine der wenigen Musik-DVD´s, die in meinem Schrank stehen.

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