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Archive for Juli 2008

Geschmacksfragen

D60-Foto in Großansicht.

Das Schöne an einem Pro-Account bei Flickr ist neben vielen anderen Annehmlichkeiten ein kleines Statistik-Tool. Man sieht, welche Bilder viel und welche nur so mittelviel angesehen werden (für die Neurotiker unter euch: Man sieht nur wie viel, man sieht nicht wer…).

Und was soll ich sagen? Die Motive, die mir am besten gefallen, diejenigen, die ich für einigermaßen gelungen halte – werden am wenigsten geklickt. Was hingegen super läuft: Münchner Rathaus, ein klassisches Postkartenmotiv. Und wenn sich zufällig eine Frau im Mini auf einem Foto verirrt. All die Bilder, die man eher beiläufig mitnimmt, statt sich wirklich auf sie zu konzentrieren. Vielen Dank auch.

Aber das ist das Schöne an Blogs: Was schert mich die Quote? Rathäuser und MInis werden weiter die Ausnahme bleiben, tut mir leid. Manchmal (aber nur manchmal) kann ich ein bisschen stur sein.

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Tür, analog

D60-Foto in Großansicht.

Was ich mich, bei aller Begeisterung für digitales Leben, immer wieder mal frage: Was wird von uns mal übrig bleiben? Ein rostiger Server? Kaum anzunehmen jedenfalls, dass unser digitaler Kram ähnliche Lebensdauern haben wird wie alte Holzbohlentüren.

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Norditalien

D60-Fotos in Großansicht.

Man kann das nicht mehr hören: dass München die nördlichste Stadt Italiens sein soll. Vermutlich deswegen, weil es auf der einen Seite so zutreffend ist, auf der anderen Seite aber außer acht lässt, dass ganz generell alles, was in der Richtung Isar, Donau, Inn liegt, eine gewisse Wesensverwandschaft zum Süden aufweist. Nein – hier ist jetzt ganz sicher nicht wieder von Passau die Rede, obwohl der Vergleich mit Venedig alleine schon wegen des vielen Wassers nahe liegt. Wiederentdeckt seit neuestem: eine kleine Perle namens Burghausen, die man ansonsten eher mit Chemie und Fußball in Verbindung bringt, die aber tatsächlich, direkt an der Grenze nach Österreich und somit keineswegs in Franken gelegen, einen norditalienischen Charme hat, nach dem man in München lange suchen muss. Schon alleine deswegen, weil der Inn, der da unten entlang fließt, dieses funkelnde Grün hat, das nur Gebirgsflüsse besitzen. Wer einmal mit dem Auto nach Italien gefahren ist, der weiß, woher er dieses Grün kennt.

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Damals (6)

D60-Foto in Großansicht

It´s the end of the world as we know it…

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Damals (5)

N95-Foto in Großansicht.

Das Netz, niederbayerisch.

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Gillan rocks no more

Nobody gonna take my car
I´m gonna race it to the ground…

Was für ein geiles Deja vu. Gesehen, dass es eine neue (die vermutlich 73.) Live-Platte von den Herren gibt. Kribbelt immer noch, wenn man dann Riffs und Textzeilen hört, bei denen man seine ersten Vollabstürze absolviert hat. Und klar grölen sie immer noch die alten Kracher, wobei das mit dem Grölen leider ziemlich wörtlich zu nehmen ist. Mr. Gillan ist nicht nur seiner Stimme ziemlich verlustig gegangen (naja…nach 40 Jahren Heavy Metal), tritt in merkwürdigen Kitteln barfuß auf und ist auch so ein wenig verschroben – er hat auch das Notenlesen verlernt, wenn er es denn je konnte. Jedenfalls singt er insbesondere den guten alten „Highway Star“ mit bemerkenswerter Treffsicherheit immer wieder eine halbe Note daneben. DANEBEN! Man könnte auch sagen: falsch. Gottseidank ist die verbliebende Restband immer noch so gut, dass es staubt. Trotzdem gerade mulmiges Gefühl: Ich hab´Karten und ich hoffe, Mr. Gillan hält diesen einen Gig noch durch und geht dann in Rente. Besser ist das.

Smoke on the water als Jazzversion ist übrigens großartig. (Video leider nicht so dolle, aber für einen Eindruck reicht´s. Ist übrigens kein Witz, Kollege A.: Purple haben 2006 die Schluss-Session in Montreux gespielt. Warum, sollte klar sein. Die neue Live-Platte heißt denn sinnigerweise auch „They all came down to Montreaux“).

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Kitsch in weißblau

D60-Foto in Großansicht.

Selbst wenn man dann mal genervt ist von den Massen und dem ganzen Kram, der sich am Freitag nachmittag in Großstädten so ergibt, München hat ein unschlagbares Gegengift:

Fantastischen Kitsch in weißblau.

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